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Behindert ist man nicht, behindert wird man.

Seit den 1970er Jahren entstanden neue Denkansätze zur Rehabilitation und Integration von Menschen mit Behinderungen. Politisch engagierte Mitglieder der Selbsthilfevereine fühlten sich von Vertretern und Mitarbeitern historisch gewachsener Strukturen der Rehabilitation weniger gefördert und forderten mehr persönliche Freiheiten in Pflegeheimen und Sonderarbeitsplätzen.
Im Zusammenhang mit reformpädagogischen Überlegungen bestehen heute auch integrative Ansätze, so z. B. integrative Kindergärten, integrative Schulen oder Integrationsfirmen. Dies sind reguläre Organisationen, in denen durch konzeptionellen, personellen und strukturellen Aufwand auch die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden, wodurch gemeinsames Lernen und Arbeiten ermöglicht werden soll.

Die ObjectsInServ GmbH ist ein solches gemeinnütziges Integrationsunternehmen nach § 132 SGB IX und hat sich zur Aufgabe gemacht, behinderte Menschen zu fördern und zu qualifizieren. Deshalb wurden bei diesem Unternehmen Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen eingerichtet. Die Anleitung und Qualifizierung erfolgt durch Fachkräfte. Die Teilhabe am Erwerbsleben bedeutet für einen Menschen nicht nur wirtschaftliche Absicherung. Sie bestimmt in hohem Maße die Identität und das Selbstwertgefühl des Einzelnen und sichert ihm gesellschaftliche Anerkennung und Integration.

Menschen mit Behinderungen sind in ihren Möglichkeiten am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen oft eingeschränkt. Gerade wegen ihrer gesellschaftlich integrierenden Funktion ist die Teilhabe an der Erwerbsarbeit für diese Menschen von besonderer Bedeutung.